Wissenswertes

A: Aktionsplan Der Aktionsplan der Bundesregierung zur Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung ist im Juni 2011 in Kraft getreten. 11 der 16 Bundesländer haben einen Aktions- oder Umsetzungsplan veröffentlicht. Drei weitere haben einen Entwurf gemacht. Sachsen und Schleswig-Holstein haben einen „Plan“ (Juni 2014)

Über den aktuellen Stand berichtet das Deutsche Institut für Menschenrechte:

http://www.institut-fuer-menschenrechte.de/monitoring-stelle/monitoring/aktions-und-massnahmenplaene/uebersicht-zum-stand-der-aktionsplaenemassnahmenplaene-zur-umsetzung-der-un-brk-in-bund-und-laendern.html

 

B: Barrierefreiheit Das Bundeskompetenzzentrum Barrierefreiheit hat eine Handreichung für barrierefreie Veranstaltungen entwickelt http://www.k-produktion.de/fileadmin/k-produktion/redakteure/barrierefrei/handreichung-dez-2012_web.pdf

C: CAP Märkte: Eine Reihe von Märkten in Deutschland auch bezeichnet als Lebensmittelpunkt. Prinzip ist, das Menschen mit und ohne Behinderung zusammenarbeiten und Nahversorgung aufrechterhalten wird. Oft werden zusätzliche Dienstleistungen wie Bringeservice angeboten. http://www.cap-markt.de/cap-konzept.html

D: Diversity – bezeichnet die Vielfalt von Menschen und begrüßt diese ausdrücklich. Mit dem Konzept des Diversity Management und der Unterzeichnung der „Charta der Vielfalt“ verpflichten sich Unternehmen die Vielfalt der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wertzuschätzen –zum Vorteil für alle http://www.charta-der-vielfalt.de/diversity/diversity-dimensionen.html

E: Empfehlung   Eine Empfehlung des Deutschen Vereins zur Unterstützung von Eltern mit Behinderung ist in leichte Sprache übersetzt worden und steht als PDF zur Verfügung https://www.deutscher-verein.de/05-empfehlungen/empfehlungen_archiv/2014/DV-32-13-Eltern-mit-Beeintraechtigung.pdf

F: „Finanzielle Förderung für einen barrierefreien Verkehrsraum in den Kommunen“ lautet der Titel einer Broschüre vom Bundeskompetenzzentrum für Barrierefreiheit, die als PDF herunterzuladen ist: http://www.barrierefreiheit.de/tl_files/bkb-downloads/Projekte/finanzielle_foerderung_barrierefreier_verkehrsraum/broschuere_gvfg.pdf

G: Gesetz zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung in Schleswig-Holstein definiert als Ziel (§1) die gleichberechtigte Teilhabe (von Menschen mit Behinderung) am Leben in der Gesellschaft und verpflichtet die Träger der öffentlichen Verwaltung, geeignete Maßnahmen zur Herstellung der Barrierefreiheit zu ergreifen.

http://www.gesetze-rechtsprechung.sh.juris.de/jportal/?quelle=jlink&query=BGG+SH&psml=bsshoprod.psml&max=true

 

H: Handlungsempfehlungen. Verschiedene Bundesländer haben Handlungsempfehlungen für die Umsetzung der UN Konvention über die Rechte behinderter Menschen in den Kommunen herausgegeben – z.B. Niedersachsen: http://www.behindertenbeauftragter-niedersachsen.de/files/rl01/Broschueren/Handlungsempfehlungen.tagged.pdf

I: Inklusion = „Dienste und Einrichtungen, Stadtplanung, Wohnungsbau und vieles mehr für Alle“ – so eine Definition von Prof. Dr. Albrecht Rohrmann der Universität Siegen, in „Inklusion auf kommunaler Ebene -Wie kann Inklusion geplant werden?“ http://www.landkreishildesheim.de/media/custom/1905_1027_1.PDF?1370332662

J: Jahrbuch. Im Jahrbuch Ganztagsschule 2014 machen Sabine Maschke, Gunild Schulz-Gade, Ludwig Stecher Inklusion und damit den pädagogischen Umgang mit Heterogenität zum Thema. Erschienen ist es im Debus Pädagogik Verlag, Schwalbach/Taunus

 

K: Kommunaler Index für Inklusion der Montag-Stiftung Jugend und Gesellschaft.

Ziel der Arbeitshilfe ist es „Inklusion als Leitbild für werteorientiertes Denken und Handeln in Einrichtungen und Organisationen auf kommunaler und regionaler Ebene zu stärken und Veränderungsprozesse zu initiieren.“ http://www.montag-stiftungen.de/fileadmin/Redaktion/Jugend_und_Gesellschaft/PDF/Projekte/Kommunaler_Index/KommunenundInklusion_Arbeitsbuch_web.pdf

L: Landesverfassung Schleswig Holstein. Inklusion hat seit Oktober 2014 Verfassungsrang (Artikel 7) „Das Land setzt sich für die Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderung und ihre gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe ein." http://www.landtag.ltsh.de/infothek/wahl18/drucks/2100/drucksache-18-2115.pdf

M: Masterplan für Inklusion im Werra-Meißner-Kreis will Teilhabe, Selbstbestimmung und

Gleichstellung behinderter Menschen zum Wohle aller in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen

Verankern http://www.werra-meissner-kreis.net/fileadmin/Downloads_und_Grafiken/L6_Fachbereiche_und_Einrichtungen/FB4_Jugend_Familie_Senioren_Soziales/4.3_.7_.8_Senioren_u_Soziales/Broschu__re_Masterplan_Inklusion_lowres.pdf

N: Neue ISL Broschüre: „Bunt, Frech, Mutig, Laut“ Im Rahmen des Projektes „Disability Pride“ ist die Broschüre entstanden und als PDF eingestellt:

http://isl-ev.de/attachments/article/1075/NEUbunt%20und%20frech-mutig%20und%20laut_barrierefrei.pdf

O: Online Handbuch „Inklusion als Menschenrecht“ des Deutschen Instituts für Menschenrechte http://www.inklusion-als-menschenrecht.de/

P: Parallelbericht auf der Seite von Weibernetz, der politischen Interessenvertretung behinderter Frauen in Deutschland finden sich Stellungnahmen zur UN Konvention sowie der Parallelbericht der „BRK-Allianz“ (Allianz der deutschen Nichtregierungsorganisationen zur UN-Behindertenrechtskonvention) http://www.weibernetz.de/Parallelbericht_FINAL.pdf

 

Q: Qualitätsstandardsfür Barrierefreiheit im Wohnungsbau

Im Auftrag des Senators für Bau, Umwelt und Verkehr hat die Hansestadt Bremen eine Broschüre herausgegeben, die unter anderem einen Katalog der Möglichkeiten für barrierefreies Bauen zusammenstellt http://www.bauumwelt.bremen.de/sixcms/media.php/13/Qualit%E4tsstandardsLangEND_04_05_07.pdf

R: Radio In Flensburg gibt es das Radio für Barrierefreie Köpfe: www.r4h.de

S: Schattenübersetzung auf der Seite des Netzwerkes Artikel 3 (www.netzwerk-artikel-3.de) finden sich Hintergrundinformationen und Erklärungen zur Schattenübersetzung sowie die Hörversion der UN Konvention über die Rechte behinderter Menschen http://www.netzwerk-artikel-3.de/dokum/schattenuebersetzung-endgs.pdf

T: Themenheft „Behindern ist heilbar“ Das Themenheft ist Teil einer Kampagne der Bundesregierung, welches neben Plakaten und Videoclips gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Behinderung stärken will. http://www.bmas.de/SharedDocs/Downloads/DE/PDF-Publikationen-DinA4/NAP-Themenheft-11-2011.pdf?__blob=publicationFile

U: UNBRK -so eine gängige Abkürzung für die UN Konvention über die Rechte behinderter Menschen, auch Behindertenrechtskonvention genannt und deshalb BRK. Eine Broschüre der Beauftragten für Menschen mit Behinderung stellt die deutsche Übersetzung und die sogenannte Schattenübersetzung (vgl. S) gegenüber https://www.behindertenbeauftragter.de/SharedDocs/Publikationen/DE/Broschuere_UNKonvention_KK.pdf?__blob=publicationFile

V: Vielfalt. Unter www.wir-wollen-vielfalt.de finden sich Aktionen des Netzwerkes Kirche inklusiv

W: Willkommenskultur. Nicht nur im Projekt Ostholstein erlebbar für alle sind wir der Meinung, dass Willkommenskultur ein zentraler Begriff für Inklusion ist

X: Xenos. Xenos ist ein Programm des Europäischen Sozialfonds (ESF). Gefördert werden Projekte gegen Ausgrenzung und Diskriminierung. Zielgruppe sind insbesondere Jugendliche und junge Erwachsene. In der dritten Förderperiode ab 2014 ist die „Förderung der sozialen Inklusion und Bekämpfung von Armut und jeglicher Diskriminierung“ Teil der Zielformulierung. Nähere Informationen unter www.esf.de

Förderperiode 2014-2020

 

Y: YogaYoga ist eine indische Lehre. Genauer: Yoga sind bestimmte Übungen. Übungen für die Seele.

Und Übungen für den Körper“ aus dem Lexikon für leichte Sprache: www.hurraki.de

Z: Zukunft. Unter dem Titel Die Zukunft der Bildung fand im März 2014 ein Gipfel der Deutschen UNESCO Kommission statt. Welche Rolle Inklusion dabei spielt, findet sich in der Bonner Erklärung zur inklusiven Bildung auf der Seite der Kommission. Außerdem die aktualisierte Ausgabe der Leitlinien für inklusive Bildung: http://www.unesco.de/fileadmin/medien/Dokumente/Bildung/2014_Leitlinien_inklusive_Bildung.pdf