„Fachleute für Barrierefreiheit“ trafen sich zum gemeinsamen Austausch und Netzwerken

Am Montag, den 12.09. um 18:00 Uhr trafen sich die „Fachleute für Barrierefreiheit“ bei der Lebenshilfe Ostholstein e.V., zum gemeinsamen Austausch und Netzwerken.

Trotz des wunderbaren Wetters widerstanden 20 Menschen der Verlockung, ihre Freizeit am Strand zu verbringen und nutzten stattdessen die Möglichkeit, sich auszutauschen und Kooperationen für mehr Barrierefreiheit und Inklusion in Ostholstein zu vereinbaren.

Das Thema Barrierefreiheit hat in den letzten Jahren an Bedeutung stark zugenommen. Dabei spielen demografischer Wandel und die Entwicklung von Aktionsplänen zur Umsetzung der UN-Be- hindertenrechtskonvention eine wesentliche Rolle. Kommunen, die sich dieser Herausforderung stellen, brauchen dabei nicht zuletzt fachkundige Unterstützung vor Ort.

Die Lebenshilfe Ostholstein hat inzwischen 25 Fachleute für Barrierefreiheit geschult, die ihr Wissen nun ehrenamtlich weitergeben. Themen der Schulung waren u.a. Kriterien für Barrierefreiheit auf Basis der DIN Normen und von Experten-Anforderungen, Durchführung von Orts-Checks in der Re- gion, Beispiele von guten Ideen und Lösungen in der Infrastruktur, Richtlinien für “Leichte Sprache“ und Anforderungen an Orientierungssysteme und Bedienbarkeit.

Mit dabei sind „Experten in eigener Sache“ also Menschen, die aufgrund eines Handicaps aus eigener Erfahrung wissen, wie Barrieren Teilhabe behindern und was zum Abbau von Barrieren notwendig ist. Zur Gruppe der Fachleute für Barrierefreiheit gehören auch kommunale Beauftragte für Menschen mit Behinderung sowie Verwaltungsmitarbeiter/innen aus Städten und Gemeinden.

So gab es gestern viele Themen, Schwierigkeiten aber auch Erfolge auszutauschen. Angefangen von Aktionsplänen zur Umsetzung der UN-Konvention in Ratekau und Heiligenhafen über Ortsbe- gehungen in Neustadt, Eutin und Kellenhusen bis hin zu praktischen Vorschlägen zur Durchführung von Rollator-Tagen oder zur Spielplatzgestaltung inklusive eines Karussells für Rollstuhlnutzende Kinder, reichte das Spektrum.

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